Wanaka

... nach einem gemuetlichen Abend im Hostel, ohne Stress, gehts am naechsten Tag weiter, Richtung Wanaka. Dass ist eine kleine Ortschaft an einem der vielen malerischen Seen im Suedwesten (jetzt weiss ich wenigstens, wieso dass eigentlich Neuseeland heisst. Bis jetzt war davon nicht soo viel los ... ).
Die Fahrt ist komplett verregnet, jeder Wasserfall an der Strecke ist mit Schildern, Parkplatz, und Aussichtsplattformen versehen. Es geht an wunderschoenen Seen entlang, und die verregnete Stimmung schaut echt gewaltig aus. Regenboegen knapp ueber der Wasseroberflaeche, auf die du von ober herabschaust und so. Die Umgebung, und die Vegetation und so weiter, ist recht leicht zu beschreiben: Ich bin durch Gondor gefahren.
Wanaka selbst ist von der Lage her aehnlich wie Queenstown (was nur 120km entfernt ist, die Action-Touristen-Hochburg), nur kleiner, schoener, und weniger touristisch halt. Es schaut echt aus, wie auf einer Kaerntner Alm, so knapp an der Baumgrenze :-)
Da es schon Abend ist, und eben schlecht Wetter, wird nichts mehr grossartiges angerissen. Morgn halt dann die erste Mountainbiketour in Neuseeland! Und die war echt gewaltig!! Bike einfach beim Hostel ausgeliehen, gutes Teil, und billiger halt. Die Strecke geht ueber breite Schotterwege den See entlang, dann zur Flussmuendung dieses komplett klaren, blaugruenen Flusses, und diesen entlang auf schmalem Pfad auf und ab, ueber Bruecken, echt supa! 5 Stund Vollgas XX-treme Mountainbiking! War echt eine gewaltige Strecke.
Endlich mal wieder was sportliches getan, und dabei sogar meine Zechen geschont, die uebrigens im Abel Tasman einen "kleinen" Streit mit den billigen Trekkingschuhen hatten ... dafuer werd ich ihnen in Christchurch den Muellkuebel von innen zeigen.

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