Des is vom Stefan die Tour durch das Kangaroo-Land und Umgebung, also Neuseeland, Australien und Indonesien. Viel Genaueres steht noch nicht fest ... :-)

Friday, October 06, 2006

Poor Friedls Island


... der internationale Name der Insel wurde nach meinem Tauchtrip geaendert und bereits an die Herausgeber der Weltatlanten weitergereicht. Sollte in den Auflagen 2007 bereits richtiggestellt sein.

Tjo, so wors ...
In Tutukaka angekommen, einem Loch in dem es nur Unterkuenfte fuer Taucher gibt, hab ich erst einmal den Campingplatz gecheckt. War zwar recht unfreundlich und kleinlich, aber trotzdem viel billiger als das Hotel. Und wieder Wild-Campen wollte ich an dem Tag nicht, weil ich es weiter zur Tauch-Partie gehabt haette, und du schliesslich um 8 Uhr dort aufsalutieren musst.

Nachdem ich dort einen lustigen Schweizer kennengelernt habe, der auch allein unterwegs ist (aber leider erst Richtung Norden), haben wir ein paar Bier getrunken, und schon am naechsten Tag verschlafen natuerlich. War trotzdem schweinekalt die Nacht, und recht unterkuehlt mache ich mich auf zum Tauchschuppen. Die Formulare ausgefuellt ("Dive!Tutukaka is NOT responsible for anything ..."), Sachen ausgefasst, wurde gar nicht lange herumgefackelt. Ich trinke noch einen Kaffee mit dem Schweizer, eine Ausgabe, die sich nicht lohnen sollte.

Der Wind ist naemlich etwas gegangen. Ein bisschen. Und deshalb waren die Wellen etwas chaotisch und hoeher. Und ich bin ein bisschen seekrank geworden. Ich moechte hier keine Details veroeffentlichen, weil sonsch wirds grausig. Kann ich ja jedem genauer beschreiben, der das gerne hoeren will ... nur so viel sei gesagt: Es ist nicht besser geworden, als wir bei Poor Friedls Island angelegt haben. Und auch nicht nach dem ersten Tauchgang. Und auch nicht nach dem Zweiten. Und schon gar nicht auf der Rueckfahrt. Erst, als der Osttiroler wieder festen Boden unter den Fuessen gehabt hat, den er sicher so schnell nicht mehr verlassen wird.

Einzig gut war, das wenigstens alles recht ok war, als ich im Wasser war. Sobald du 2m untergetaucht bist, greifen naemlich die Wellen nicht mehr, und es ist endlich Ruhe. Nur verdammt kalt war es, und nach dem zweiten Tauchgang, der recht flach war und deshalb fast eine Stunde gedauert hat, war ich noch weisser als auf dem Boot. Nur, sobald ich wieder in die Wellenzone aufgetaucht war ...

Aber jetzt, zum Schoenen Teil: Die Unterwasserwelt auf Poor Friedls Island, ein Traum. Wir waren in einer Felsenbucht namens "The Garden", und es waren bis so 15m Tiefe auf den Felsen ueberall so 1m hohe, orange Wasserpflanzen, mit grossen Blaettern, haben echt ausgeschaut wie Pflanzen aus einer anderen Welt (ist es ja auch ...). Und die Viecher, gewaltig. Total grosse Fische, Skorpionfisch, verschiedene Muraenen beim jagen und herumschlaengeln durch die Gaenge, riesige Stachelrochen, die lustigen bunten Nacktschnecken, die festsaugenden Seeigel. Und der Guide beim ersten Tauchgang (Scuba Review) war auch total der lustige, hat einen haufen Scheisse aufgefuehrt da unter Wasser, mit diesen 2m langen rosaroten Algenschlaeuchen (bespielt wie ein Sax, gegessen, mit dem Regler belueftet :-) ... sowas taugt mir immer, bin ja doch ein kindischer Hund).

Tja, und dann kam wieder die Rueckfahrt ...
Nie nie mehr mache ich einen Tauchausflug auf einem Boot. Wenn ichs nicht eh schon geahnt haette ... nuer verdraengt halt. Leider wird mir diese Art des Tauchens fuer immer vergaellt bleiben (im wahrsten Sinne des Wortes).

Komplett schwummrig und durchgefroren mache ich mich am selben Tag noch auf die Rueckfahrt nach Auckland, um dieses Geschaukel in der Villa von Queen Tonga vergessen zu koennen.

1 Comments:

Blogger Schwamalee said...

Jo, do hosch wohl leida recht ... do tua i die Selina und in Daniel nix beneiden in Zukunft :-)

Liabe Gruesse haam!

2:29 PM

 

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